Starke Beteiligung, erschreckende Funde und ein gemeinschaftlicher Abschluss
Aktion Saubere Stadt 2026

Mit großem Engagement hat sich die Siedlergemeinschaft BASF Notwende auch in diesem Jahr an der Aktion Saubere Stadt beteiligt. Rund knapp 40 Helferinnen und Helfer waren Mitte März im Einsatz, um Notwende, Melm und Brückelgraben von Müll und achtlos entsorgten Gegenständen zu befreien. Die starke Beteiligung zeigte einmal mehr, wie wichtig vielen Menschen ein sauberes und lebenswertes Umfeld ist und wie selbstverständlich ehrenamtlicher Einsatz in der Siedlung gelebt wird.
Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und viel Tatkraft machten sich die Teilnehmenden auf den Weg, um öffentliche Flächen, Wege und Grünbereiche zu säubern. Dabei kam wieder einiges zusammen. Neben dem üblichen Unrat wurden auch größere und auffälligere Gegenstände entdeckt, darunter zwei Einkaufswagen. Einer davon konnte direkt geborgen werden, ein weiterer konnte erst im Anschluss aus dem Melmweiher gezogen werden.
Ungewöhnlich und besorgniserregend
Zu den ungewöhnlicheren Funden gehörte außerdem ein Fahrgerät für mobilitätseingeschränkte Menschen, das in einem Gebüsch lag und nach Einschätzung vor Ort nicht besonders alt wirkte. Solche Funde zeigen, wie achtlos oder teils auch verantwortungslos Gegenstände im öffentlichen Raum abgestellt oder entsorgt werden.
Besonders aufmerksam machte jedoch ein anderer Fund: Im Bereich der Grundschule wurde eine große Zahl an Lachgasflaschen entdeckt. Dieser Fund wurde an die Polizei gemeldet, die nun das weitere Vorgehen prüft. Gerade wegen des Fundortes ist das Thema aus Sicht der Siedler ernst zu nehmen.
Trotz dieser teils ungewöhnlichen und auch nachdenklich stimmenden Funde stand am Ende das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. Nach dem gemeinsamen Einsatz kamen die Teilnehmenden noch in geselliger Runde zusammen. Viele blieben noch eine Weile, saßen beisammen und ließen die Aktion gemeinsam ausklingen. Auch das gehört seit Jahren zum Charakter der Aktion: Es wird nicht nur angepackt, sondern auch das Miteinander gepflegt.
„Es war wieder rundum gelungen. Viele haben mit angepackt, und am Ende war die Notwende ein gutes Stück sauberer“, sagte Vorsitzender Matthias Meier. Die Aktion Saubere Stadt war damit erneut ein voller Erfolg. Sie hat nicht nur für sichtbar mehr Sauberkeit in der Notwende gesorgt, sondern auch gezeigt, was möglich ist, wenn viele gemeinsam Verantwortung für ihr direktes Umfeld übernehmen.
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